Industrial Measurement Products and Solutions
Search
Search
You are here: Home »Wägetechnik

Wägetechnik


Wägetechnik für vielfältigste Verwendungs- und Einsatzmöglichkeiten bietet PCE in dieser Sektion. Der Schwerpunkt liegt auf Wägetechnik für das Labor und die Industrie. Aber auch für den Bereich der Landwirtschaft hält PCE modernste Wägetechnik bereit, die es ermöglicht die Prozesse zu vereinfachen, zu präzisieren und zu automatisieren.

Ein wesentliches Plus vieler Produkte besteht in der hohen Konnektivität. So können die Wägedaten mittels einer Vielzahl von Schnittstellen (USB, RS-232, RS-485, 4 ... 20 mA, 0 ... 10 V) zu PC´s, Reglern, Anzeigegeräten oder etwa zu einem Prozessleitsystem übertragen und dort verarbeitet werden.

Die gesamte Wägetechnik verfügt je nach Bedarf über Funktionen wie Stückzählung, Grenzwertwägung, Dosierwägung, Chargierwägung (spezielle Funktionen können auf Kundenwunsch) programmiert werden. Alle Produkte aus dem Bereich Wägetechnik werden justiert und kalibriert oder geeicht zum Kunden geliefert oder vor Ort installiert und in Betrieb genommen. PCE Instruments offeriert den Service beginnend bei der Planung bis hin zum Ende der Kette bei der Wartung und Instandhaltung.

Wägetechnik übersicht

Spezielle Wägetechnik-Lösungen die an die Bedürfnisse und räumlichen Gegebenheiten des Kunden individuell angepasst

werden sowie maßgeschneiderte Software-Lösungen runden das Fertigungs- und Lieferprogramm ab.

Haben Sie Fragen zum Produkt-Bereich der Wägetechnik, benötigen Sie eine individuelle Beratung oder ein Angebot? Sprechen Sie unsere Techniker und Ingenieure an: Tel.: +49 2903 976 99 8901 oder info@pce-instruments.com

Geeichte Wägetechnik

In der Wägetechnik ist es möglich, die Geräte auch zu eichen (nur bei den eichfähigen Geräten). Je nach Klasse kann diese Eichung waegetechnikvon uns (Kl. I und Kl. III) oder nur von Ihrem örtlichen Eichamt (Kl. II) vorgenommen werden. Nachdem eine solche amtliche Eichung durchgeführt wurde, darf das Gerät nicht mehr mit einem Kalibriergewicht justiert werden. Die Ersteichung einer Waage hat eine Gültigkeit von 2 Jahren, darauf folgend muss sie jährlich nachgeeicht werden.
Unternehmen die Ihre Wägetechnik für den innerbetrieblichen Prüfmittel-Pool nur kalibriert benötigen, empfiehlt sich eine jährliche Re-Kalibrierung nach ISO. Eine Kalibrierung nach ISO beinhaltet eine Zertifizierung mit Prüfschein und einem Soll-Ist-Vergleich in Werten. Der Bericht enthält ebenfalls die Firmierung bzw. die Kontaktdaten des Auftragsteller, sowie die Daten des durchführenden Unternehmens.

 

Bebilderte Waagen-Gruppen

Analysen - Wägetechnik
Analysewaagen für die hochgenaue Analyse
Genaue, eichfähige Wägetechnik zum Rezeptieren und Mischen
Bockwaagen in verschiedenen Grössen
Wägetechnik zum Befahren und Durchfahren, z.B. für die Versandabteilung
Waagen für das betriebliche Dosieren und Mischen
Wägetechnik für die Eingangskontrolle
Eichfähige Waagen für den geschäftlichen Verkehr
Fasswaagen für Bierfässer oder Leimfässer ...
Feder-Waagen für Forschung und Entwicklung
Hochfeine Wägetechnik für höchste Ansprüche
Waagen zur genauen Bestimmung der Absolutfeuchte von Substanzen
Wägetechnik zur Ermittlung der Flächenmasse (Quadratmetergewicht)
Waagen für Edelsteinhändler
Wägetechnik für die hochgenaue Analyse im Labor
Waagen für geringe hängende Lasten, z.B. für die Eingangskontrolle
Wägetechnik für die allgemeine Verwendung im Haushalt
Waagen für härteste Umgebungsbedingungen
Wägetechnik für den Profi in Industrie und Handwerk
Juwelier-Waagen für höchste Genauigkeit
Kleinwaagen als Allround-Waffe
Waagen mit kompakten Abmessungen
Waagen für sehr schwere hängende Lasten, mit Fernbedienung
Statt mit Wägetechnik zu wiegen empfiehlt sich manchmal eine Kraftmessung
Wägetechnik für alle Anwendungen im Labor
Diese Wägetechnik erfüllen alle Anforderungen im Betrieb
Waagen zum Ermitteln des Papiergewichtes
Wägetechnik für die Versandabteilung
Waagen zur Palettenverwiegung z.B. für den Überseetransport
Wägetechnik mit variablen Anzeigeeinheiten und Wägeplattengrössen
Wägetechnik mit sehr hoher Auflösung
Wägetechnik für Schule und Ausbildung
Wägetechnik für die mobile Wägung
Waagen für den klassischen Einsatz im Betrieb
Wägetechnik zur Tierverwiegung im Veterinärbereich
Wasserfeste Waagen, z.B. für Fleischereien
Wägetechnik für die Stückzählung (z.B. Schrauben)
     

Waagen bestimmen eine Masse, einige Waagen dienen zur Bestimmung der Masse eines Körpers, in den verbundenen Größen, wie Volumen oder Dichte. Massebestimmungen spielen in vielen Bereichen eine bedeutende Rolle, insbesondere und für jeden sichtbar in der Produktion (Quelle: PTB). Die Wägetechnik wird somit in allen denkbaren Aufgabengebieten in Industrie, Handwerk, Transport, Forschung und Entwicklung und natürlich im Privat- und Hobby-Bereich eingesetzt (folgend finden Sie einige Praxisbeispiele):

 
Wägetechnik zur Ermittlung von Zug- und Druckkräften
Wägetechnik mit Stückzählfunktion zur genauen Stückzählung
Wägetechnik als Palettenwaagen / Durchfahrwaagen in der Eingangskontrolle
Hängende Wägetechnik, z.B. zur Verwiegungen für den Versand
Wägetechnik, die z.B. auch in der Landwirtschaft eingesetzt werden, hier beim Verwiegen von Holzpellets
Grosse Waagen zur Verwiegung schwebender Last
 
Wägetechnik für den Profi im Produktversand
Wasserfeste Wägetechnik für den Aussenbereich oder die Fleischerei
 
     


 


Ablesbarkeit d: Kleinster ablesbarer Gewichtswert in der Wägetechnik.

Absolutwägung: Wägetechnik zur Bestimmung des Gewichtes eines Gutes in den Masseeinheiten Milligramm (mg), Gramm (g), Kilogramm (kg) oder Tonnen (t).

Anwärmzeit: Zeitspanne vom Einschalten der Waagen bis zum Erreichen der Betriebstemperatur.

Auswaage: Wird in einem Prozess eine vorab genau definierte Menge einer Substanz einer Veränderung, z. B. einer Trocknung unterzogen, so wird das verbleibende Gewicht der Substanz nach der Prozessbehandlung durch Auswaage (auch Rückwägung) bestimmt.

 


Bauartzulassung der Wägetechik: Die Eichfähigkeit der Wägetechnik wird durch Bauartzulassung dokumentiert. Hierzu werden die Waagen vorab einer eichtechnischen Prüfung unterzogen, die von einer Bundesanstalt (meist ein metrologisches Staats-Institut) durchgeführt wird. Diese umfasst sowohl messtechnische, als auch gerätespezifische Anforderungen. Die Bauartzulassung wird durch das EG-Bauartzulassungs-Zertifikat dokumentiert.

Bruttogewicht: Gewicht eines Wägegutes einschließlich Verpackung oder/ und Transportbehälter.

 


Datenschnittstelle / - Parameter: Meist RS 232C. Zum direkten Anschluss von Drucker oder PC an die Wägetechnik. Die Einstellung der Schnittstellenparameter, wie der: Baudrate, Parität, Datenbits erfolgt über die Tastatur der Wägetechnik nach der Bedienungsanleitung. Bsp.: Präzise Waagen.

Differenzwägung: Bestimmung des Gewichtsunterschiedes eines Wägegutes mittels Waagen vor und nach einer Behandlung, bsp. einer Trocknung. Die beiden Wägungen werden auf denselben Waagen und unter den selben Bedingungen durchgeführt.

DAkkS: Im Deutschen Kalibrierdienst sind meßtechnische Laboratorien zusammengeschlossen, die eine Akkreditierung für eine bestimmte Messgröße haben. Ein DAkkS-akkreditieres Labor hat das Recht, international anerkannte Kalibrierzertifikate für diese Messgrösse / Waagen zu erstellen. Die DAkkS - Zertifikate sind in vielen Ländern der Erde gültig, beispielsweise in der gesamten Europäischen Union (weitere Informationen zur DAkkS-Kalibrierung der Wägetechnik).

 


EA: European cooperation for Accreditation (früher WECC bzw. EAL). Regelt die internationale gegenseitige Anerkennung von DAkkS-Zertifikaten für die Wägetechnik/ Link zur EA.

Eckenlastprüfung Waagen: Testen von Waagen durch exzentrisches Aufstellen einer Last neben der Plattenmitte.

Eichfähige / nicht eichfähige Wägetechnik: Messtechnisch nahezu identisch. Bei den eichfähigen Waagen sind einige Details gesetzlich vorgeschrieben, z. B. Softwareänderungen, zusätzliche Aufschriften.

Eichgültigkeitsdauer der Wägetechnik: Analysenwaagen Eichklasse I 2 Jahre, Präzisionswaagen Eichklasse II, 2 Jahre Industriewaagen Eichklasse III, 2 Jahre Kontrollwaagen, alle Klassen 1 Jahr.

Eichung: Nach der EU-Richtlinie 90/384 EWG muss die Wägetechnik geeicht werden, wenn sie wie folgt verwendet wird:
a) im geschäftlichen Verkehr, wenn der Preis einer Ware durch Wägung bestimmt wird.
b) bei der Herstellung von Arzneimitteln in Apotheken, sowie bei Analysen im medizinischen/ pharmazeutischen Labor
c) Zu amtlichen Zwecken wie Ermittlung von Gebühren, Zöllen und Strafen. Ferner bei Gutachten für Gerichte.
d) Bei der Herstellung von Fertigpackungen
Wenn Sie mehr Informationen zur Eichung Ihrer Wägetechnik haben oder nicht wissen, ob Sie tatsächl. eichfähige Waagen benötigen, so können Sie sich an Ihr landesspezifische Eichbehörde für Waagen wenden.

Alle Waagen werden vom Eichamt geprüft und mit der Eichmarke versehen. Damit ist ihre Genauigkeit im Rahmen der zulässigen Eich-Toleranz bestätigt. Sehen Sie sich dazu auch bitte die Eichordnung für Waagen (lt. PTB) an.

Eichwert e: Maß für die Eich-Toleranz, je nach Typ der Waagen meist zwischen 1 und 10 d.

Einschwingzeit: Dauer einer Gewichtserfassung an Waagen.

Einwaage: Wird in einem Prozess eine genau definierte Menge einer Substanz benötigt, so wird diese Substanz auf den verlangten Gewichtswert eingewogen.

Erdanziehung: Ist von erheblichem Einfluss auf genaue elektronische Wägetechnik. Da ihre Stärke an jedem Ort der Erde verschieden ist, müssen Waagen standortabhängig >> justiert werden.

 


Fehlergrenzen der Wägetechnik: Betrifft geeichte Waagen. Unter Fehlergrenzen versteht man die zulässige Toleranz, also die erlaubte Gewichtsabweichung nach Plus und Minus. Sie sind lastabhängig, Definition in der Eichordnung. Man unterscheidet die Fehlergrenzen bei der Ersteichung und die Verkehrsfehlergrenzen an Waagen.

Fehlergrenzen bei Gewichten/ Fehlergrenzenklassen: Die Fehlergrenze eines Gewichtes entspricht der zulässigen Toleranz, also der größten, zulässigen Abweichung vom Nennwert nach Plus und Minus. Die Fehlergrenzenklassen bei Gewichten sind streng hierarchisch gestuft und in der OIML definiert.

Feingewichte: Gewiche der OIML- Fehlergrenzklasse F1 werden zur Prüfung von hochauflösender Wägetechnik verwendet.

 


Höchstlast und Genauigkeit:
Die Erscheinungsform der Wägetechnik ist außerordentlich vielfältig. Unabhängig voneinander kann die Wägetechnik nach Bau- und Funktionsweise sowie nach Anwendungszweck charakterisiert werden. Ferner unterscheiden sich die Wägetechnik nach ihren Eigenschaften wie Genauigkeit oder Höchstlast. Mikro - Waagen erreichen eine Auflösung von 0,001 mg bei einer Höchstlast von etwa 5 Gramm, und manche Fahrzeug - Waagen sind für eine Höchstlast von mehr als 100 Tonnen bei einer Auflösung von bis zu 3000 Teilen ausgelegt.

Halbmikro - Wägetechnik: Analysenwaagen mit einer Ablesbarkeit d = 0,01 mg.

Gewichte: Gewichtsstücke der OIML-Fehlergrenzenklasse M3.

Hochauflösende Wägetechnik: Hierunter versteht man meist Analysen-Waagen und Präzisions-Waagen mit einer Auflösung von > 100.000 Digits. Die Auflösung errechnet sich aus Wägebereich : Ablesbarkeit d.
Sehen Sie sich zu diesem Thema bitte auch die Einteilung in Waagen - Genauigkeitsklassen an.

 


Industrielle Wägetechnik: Dieser Begriff ist weit gespannt. Hierunter werden unter anderem Tischwaage, Plattformwaage, Kontrollwaagen, Hängewaage (Kranwaage), Behälterwaagen, Paketwaage und andere verstanden.

Interface: Parameter mit der die Wägetechnik zur Übertragung der Daten mit einem Computer verbunden werden kann.

ISO 9000ff: Qualitätsmanagement-System, in Form einer DIN-Norm zur Qualitäts-Sicherung in Unternehmen. Komplette Bezeichnung DIN EN ISO 9000ff-.

ISO/GLPP- Protokollierung: In Qualitätssicherungssystemen werden Ausdrucke von Wägeergebnissen (Rohwerte) und Ausdrucke der korrekten Waagenjustierung unter Angabe von Datum und Uhrzeit, sowie der Waagen -Identifikation verlangt. Am einfachsten über angeschlossenen Drucker möglich.

 


Justieren des Wägebereiches der Wägetechnik: Entweder mit dem Prüfgewicht extern über das Justierprogramm (CAL), o. mit der internen Justierautomatik bzw. Justierschaltung. Notwendig ist dies bei Temperaturänderungen, veränderten Umgebungsbedingungen, Ortsveränderungen usw. Tägliche Routinekontrolle empfehlenswert.

 


Kalibrieren: Prüfung der Richtigkeit einer Messgröße eines Messgerätes (z.B. Wägetechnik) ohne Eingriff ins Meßsystem. Beispiel: Prüfenung der Wägetechnik durch Auflegen eines Prüfgewichtes (Kalibrierlabor für die Wägetechnik). Beispielhaft sehen Sie hier eine Präzisionswaage mit interner und externer Kalibriermöglichkeit.

Kalibrierschein oder Kalibrierzertifikat: Dokumentiert die messtechnischen Eigenschaften von Waagen oder eines Gewichtes, sowie die Rückführbarkeit auf das nationale Normal.

Kapazitiv arbeitende Zellen der Wägetechnik: Bei der Wägetechnik mit kapazitiven Kraftaufnehmern macht man sich das Prinzip zunutze, dass zwei gegenüberliegende Metallplatten einen elektrischen Kondensator bilden. Verändert man, in unserem Fall durch Gewichtsveränderung, diesen Plattenabstand, so verändern sich auch die elektrischen Eigenschaften. Ein Mikroprozessor ermittelt daraus in kurzen Zeitabständen den jeweiligen Gewichtswert. Dieses Messprinzip kommt in der elektronischen Wägetechnik zum Einsatz.

Karat, metrisch: Ein Karat metrisch 1 ct = 0,2 g. Es wird bei der Gewichtsbestimmung von Edelsteinen verwendet (so z.B. bei den sogenannten Karat - Waagen oder Gold - Waagen).

Kennlinie der Wägetechnik: Grafische Darstellung der Gewichtsanzeige einer Waage unter Belastung mit Prüfgewichten. von Null bis zur Höchstlast. Aus dem Kennlinienverlauf lassen sich Rückschlüsse auf die Waagen-Genauigkeit ziehen.

Konformitätsbescheinigung: Die Übereinstimmung eichfähiger Wägetechnik mit der Bauartzulassung wird vom Eichamt durch die Ausstellung der Konformitätsbescheinigung dokumentiert.

Konformitätserklärung: Die Konformitätserklärung dokumentiert, daß ein Erzeugnis den EG-Richtlinien entspricht. Bei elektronischer Wägetechnik immer in Verbindung mit dem CE-Kennzeichen. Mehr Info: Konformitätserklärung für Waagen.